Europa bewahren

Berlin, 18.5.2024.

 

Warum das Christentum das eigentliche Fundament Europas ist

Blickten die Völker in der Vergangenheit auf Europa, dann nannten sie dieses Europa das „Christliche Abendland“. Viele meinen, dass man heute dieses Europa der stolzen Kulturnationen stattdessen als „Europäische Union“ bezeichnen sollte.

Doch das gemeinsame Verständnis der so genannten Europäischen Union basiert vor allem auf dem Binnenmarkt. Soll das Bindeglied Westeuropas allein der schnöde Mammon sein? Nein, und das wissen auch die Verantwortlichen in der Zentrale von Brüssel. Sie vertrauen aber nicht auf Gott, sondern schaffen sich ihren eigenen „Überbau“: Gender-Gaga, Cancel Culture und Wokeness werden uns als neue Werte verkauft.

Wir Christen wissen, dass ist nur eine neue Form des Turms von Babel! Die Völker Europas wurden über 1000 Jahre vom gemeinsamen christlichen Glauben geprägt. Unter dem Zeichen des Kreuzes wurde Europa von den Christen gemeinsam verteidigt. Und selbst der Atheist wird sagen, wenn er seinen Blick auf die kulturellen Errungenschaften des Abendlandes wirft: Gott sei Dank! Wir müssen uns dessen stets erinnern. Wir verstehen unter guter Politik eine Politik, die das Erbe Europas sichert.

 

Gemeinsam wider den neuen Europäischen Aberglauben

Es ist ganz wichtig zu sagen, das der Klimaglaube, jene Ersatzreligion der selbst ernannten „Letzten Generation“ mit dem christlichen Auftrag von der Bewahrung der Schöpfung nichts gemein hat. Wir wissen, dass schon Martin Luther sich in seiner Zeit mit Weltuntergangsfantasien seiner Mitmenschen auseinanderzusetzen hatte. Seine berühmte Entgegnung, „und wenn morgen die Welt unterginge, dann würde ich noch heute einen Apfelbäumchen pflanzen“ macht deutlich, wie ein gläubiger Christ mit dem Thema der gottgegebenen Endlichkeit umzugehen hat: Er setzt auf seinen unverbrüchlichen Glauben, denn er weiß, dass bei Hoffnungslosigkeit nur die Zuversicht einen Ausweg bietet.

 

Wir als Christen in der AfD erkennen an, dass mit den Ressourcen, die uns Mutter Erde zur Verfügung gestellt hat, der Mensch sparsamer umgehen muss. Wir stehen dafür ein, die Natur zu schützen, statt die Umwelt zu vergiften. Das ist unser Respekt vor der Schöpfung Gottes.

 

Wenn die „Klimakleber“ dagegen von einem „unumkehrbaren Kipppunkt“ schwadronieren, der uns zwingend den Untergang er Menschheit bringt, dabei Gewalt verniedlichen oder gar rechtfertigen, dann handeln sie außerhalb unserer Ethik. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass deren Aberglaube in Europa keine Geltung erlangen wird.

 

Keine Vision von Europa ohne eine Besinnung auf die Geschichte

Die Geschichte des Abendlandes ist eine Geschichte der Identitätsstiftung und dem Willen zur Integration. Seit der Schlacht von Tours und Poitiers im frühen Mittelalter kämpften Vertreter verschiedener europäischer Völker immer wieder geeint gegen fremde Invasoren unter dem identitätsstiftenden Zeichen des Kreuzes. Die Siege von Lepanto und vor Wien sind herausragende Ereignisse einer gemeinsamen europäischen Geschichte.

 

Das Christentum konnte die Nationen verbinden und wurde zum Fundament der Integration. „Christenmenschen“ verstanden und verstehen sich unabhängig von ihrer Herkunft. Eine christlich geprägte Politik ist für Zukunft Europas daher unerlässlich.

 

Der Autor:

Dr. jur. Michael Adam ist stellvertretender katholischer Bundessprecher der Christen in der AfD e.V. und lebt mit seiner Familie in Berlin. Dort arbeitet er als Rechtsanwalt in seiner eigenen Kanzlei. Als Mitglied im Verein Christen in der AfD e.V. sieht er es vor allem als seine Aufgabe an, durch sein persönliches Engagement erkennbar zu machen, dass christliches Bekenntnis auf der einen Seite und eine Mitgliedschaft in der AfD auf der anderen Seite keinerlei Widerspruch ergeben. Im Gegenteil setzt die Bewahrung des christlichen Abendlandes und seiner Werte, insbesondere auch zum Lebensschutz, - zu denen sich die AfD als einzige politische Partei in Deutschland in ihrem Programm ausdrücklich bekennt -, ein besonderes Wissen um das Christentum sowie ein klares persönliches Bekenntnis zum Christentum voraus.


Dieser Text ist zuerst erschienen auf www.chrafd.de

 

Europawahl-Programm der AfD

Ein neues Haus für Europa

Wir wollen Europa stärken und in seiner Vielfalt bewahren.
Den Drang der EU zu immer mehr Zentralisierung und Bevormundung lehnen wir ab. Um die nationale Souveränität und die kulturelle Identität der Mitgliedstaaten zu erhalten, freien Handel in Europa zu gewährleisten und die überbordende Bürokratie endlich wirksam abzubauen, streben wir die Gründung einer neuen europäischen Wirtschafts- und Interessensgemeinschft an.

In diesem "Bund europäischer Nationen" wird es so viel nationale Eigenständigkeit wie möglich und so viel Zusammenarbeit wie nötig geben.

 

Unser Land zuerst

Um Frieden und Wohlstand in Deutschland und Europa zu sichern, wollen wir die Zuwanderung stark begrenzen und Parallelgesellschaften zurückdrängen.

Insbesondere der politische Islam ist eine Gefahr für Deutschland und Europa.
Wir wollen ein punktebasiertes Zuwanderungssystem nach japanischem Vorbild einführen, durch welches nur noch qualifizierte, integrationswillige Menschen zu uns kommen.
Die deutsche Leitkultur muss für alle gelten, der massenhafte Asylmissbrauch zur Einwanderung in unsere Sozialsysteme muss ein Ende haben.

 

Freiheit statt Brüssel

Eine starke Wirtschaft ist die Voraussetzung für persönlichen Wohlstand und einen gerechten Sozialstaat, der die Schwächsten schützt und Leistung belohnt. Um allen Deutschen ein abgesichertes Leben zu ermöglichen, wollen wir die Kräfte des Marktes von ideologischen Fesseln befreien. Dazu setzen wir auf Technologieoffenheit, freien Handel und fairen Wettbewerb. Verbote von Verbrennermotoren oder Gasheizungen, wie Brüssel sie plant, wird es mit uns nicht geben.

 

Familienwerte statt Gendern
Die Werte der Familie und das Kindeswohl stehen für uns an oberster Stelle.
Daher lehnen wir die Frühsexualisierung unserer Kinder ab.

Die Gender-Ideologie leugnet die natürliche Geschlechterpolarität und führt zur Auflösung der Familie. Zudem verunstaltet das "Gendern" die Sprache. Wir wollen das Gender-Mainstreaming beenden und durch eine aktivierende Familienpolitik wieder für höhere Geburtenraten in Deutschland und Europa sorgen.

Die Bevormundung unserer Bürger durch ideologische EU-Vorgaben muss ein Ende haben.

 

Aus dem EU-Wahlprogramm der AfD, 24.4.2024

Das ganze Wahlprogramm finden Sie auf 
Europa neu denken

Schlechter Stil und rechtswidriges Vorgehen im Gemeinderat Mainaschaff

MAINASCHAFF, 13.5.2024. In der Gemeinderatssitzung am 7. Mai stimmte der Gemeinderat dem Beitritt zum Bündnis „Mainaschaff für alle“ zu und stellt zusätzlich € 1.000,- für undefinierte Aktionen zur Verfügung.


Wen man gleich durch einen unrechtmäßigen Geschäftsordnungsantrag aus diesem Bündnis für alle außen vor ließ, war der Gemeinderat der AfD Bernhard Sell und mit ihm die Bürger, die ihn mit ihrer Stimme in den Gemeinderat gewählt hatten.

Gemeinderat und 2. Bürgermeister Heinz Günther Otto stellte während der Rede zum Thema von Bernhard Sell einen GO-Antrag auf Ende der Debatte.


Erstens steht einem fraktionslosen Abgeordneten zu jedem Tagesordnungspunkt ein Rederecht zu. Zweitens ist ein GO-Antrag zwar sofort aufzurufen, aber erst wenn ein Redner mit seinen laufenden Ausführungen zu Ende ist.

 

Ein doppelter Fauxpas des Sitzungsleiters, den wir so nicht hinnehmen werden.

 

Die nicht gehaltene Rede unseres Gemeinderates lesen Sie hier

 

Weitere Statements, Mitteilungen und Berichte finden Sie unter Presse auf dieser Seite.

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