AfD Kreisverband wählt neuen Vorstand

Versammlung wählt Junker erneut zum Vorsitzenden / Bundestagswahlen im Blick

 

ASCHAFFENBURG, 29.7.2020. Turnusmäßig hat der AfD-Kreisverband Aschaffenburg (Stadt und Land) am Montagabend in Haibach seine Vorstandschaft neu gewählt. Die Mitgliederversammlung sprach Klaus-Uwe Junker als ihrem Vorsitzenden bereits in der dritten Amtsperiode erneut ihr Vertrauen aus.

 

Vorsitzender Klaus-Uwe Junker

Drei bisherige Vorstandsmitglieder hatten aus privaten und gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidiert. „Wir haben im neuen siebenköpfigen Vorstand eine gute Mischung aus Kontinuität, Erfahrung und jungen Neuzugängen“, betonte Junker nach der vierstündigen Versammlung, die vom Bezirksvorsitzenden Richard Graupner MdL aus Schweinfurt geleitet wurde. Junker war ohne Gegenkandidat angetreten und erhielt über 90% der Stimmen.

 

Stellvertreter aus Haibach

Sein neuer Stellvertreter ist der Gemeinde- und Kreisrat Jörg Baumann aus Haibach. Der 39-Jährige ist bei der bayrischen Polizei Hundeführer. Weiterer Stellvertreter wurde der Kreisrat Joachim Rausch. Der 60 Jahre alte Elektro-Ingenieur lebt ebenfalls in Haibach. Der bisherige Beisitzer im AfD-Vorstand Mario Garcia Lezama mit mexikanischem Pass wurde in seinem Amt bestätigt. Der 50-Jährige ist Maschinenbau-Ingenieur und wohnt in Mömbris. Als Beisitzer neu im Vorstand ist der 42-jährige Oleg Koberstein aus Heigenbrücken, der ebenfalls Maschinenbau-Ingenieur von Beruf ist.

Im Amt bestätigt wurden der Schatzmeister Thomas Philipzik (60), der mittlerweile in Ronneburg wohnt und die Schriftführerin Ulrike Böhner (60) aus Niedernberg.

 

Bei den Kommunalwahlen erfolgreichster Kreis in Unterfranken

Junker stellte im Bericht des Vorstands heraus, dass der Kreisverband mit neun bei den Kommunalwahlen errungenen Mandaten das beste Ergebnis in Unterfranken erzielt hat und sieht den wachsenden Kreisverband mit der neuen Führungsmannschaft gut aufgestellt für die anstehenden Bundestagswahlen im Herbst 2021.

 

Etablierte Parteien haben Volk und Land aus dem Blick verloren

In seiner Bewerbungsrede verwies er darauf wie sehr sich Deutschland in den letzten 10 Jahren verändert habe. „Der Abbau des Ordnungs- und Rechtsstaates mit immer größeren Einschränkungen der persönlichen Freiheitsrechte, wird von den linksideologischen Parteien, exekutiert von Angela Merkel vorangetrieben. Denk- und Redeverbote durch Political Correctness und die Missachtung der Familie als Keimzelle der Gesellschaft, zerstören die Grundlage für ein starkes und solidarisches Deutschland.“ Junker weiter: „Die einstigen konservativen Parteien CDU und CSU ordnen sich diesen Bestrebungen unter, begleitet von einer kritiklosen und einseitig berichtenden Medienlandschaft.“ Als bürgerlich-liberal-konservative Kraft müsste die AfD dies immer wieder herausstellen, um den Menschen klar zu machen, dass die Euro- und Wirtschaftskrise nicht schicksalhaft oder durch Corona über uns hereingebrochen sind, sondern die Folgen einer Politik sind, die das eigene Volk und Land aus dem Blick verloren hat und so der Zukunftsfähigkeit Deutschlands schadet. Er schloss mit den Worten: „Wenn uns dies gelingt werden wir als Kreisverband für Aschaffenburg Stadt und Land maßgeblich zu einem guten Gesamtergebnis der AfD beitragen können.“

Beitritt Aschaffenburgs zur Potsdamer Erklärung

Aus dem Stadtrat vom 13.7.2020

 

Antrag der KI zum Beitritt Aschaffenburgs zur Potsdamer Erklärung, um sich vorrangig um die Unterbringung und Betreuung von evakuierten Flüchtlingen aus Griechenlands Flüchtlingslagern zu kümmern.

 

Die Afd sagt dazu:

 

Die KI hat den Antrag der Initiative Seebrücke Aschaffenburg übernommen, die SPD und die CSU stellen eigene Anträge. Vor der Stadthalle warben Demonstranten „Wir haben Platz“.

 

Das ist schön. Warum nimmt denn niemand von KI, SPD, CSU persönlich einen oder zwei Migranten auf und versorgt sie selbst? Wir haben darauf hingewiesen, doch es hat sich niemand im Stadtrat gemeldet.

 

Selbstverständlich muss Menschen in Not geholfen werden. Aber am besten in ihrem eigenen Land. „Ärzte ohne Grenzen“ wird finanziell unterstützt um vor Ort zu helfen, während Ärzte aus diesen Ländern bei uns arbeiten. Frauen müssen den Aufbau in Syrien übernehmen, weil ihre Männer fort sind. Ist das Hilfe? Dafür zahlen wir eine Rund-um-Versorgung, die den Wohnungssuchenden und Rentnern in der eigenen Stadt versagt bleibt!

 

Die Initiative Seebrücke Aschaffenburg möchte alle „alten weißen Männer“ in Seniorenheime außerhalb der EU stecken und geht „Kotzend in die neue Woche“ (Facebook) Vorbild für eine vernünftige Politik?

 

Wir kennen die Bilder der „unbegleiteten“ Kinder und Jugendlichen. Vier Mädchen unter 500 jungen Männern, keiner war krank, niemand sah unterernährt aus. Aber die Ablehnung unseres Rechtsstaates auf dem T-Shirt mit der Aufschrift „AC – AB“. „All Cops are Bastards“

 

Peter Scholl-Latour sagte treffend „Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta! Wollen wir das?

 

Die AfD sagt ganz klar „Nein“. Wir haben geschlossen gegen diese Anträge gestimmt.

 

Ramona Storm, Stadträtin AfD

Lothar Franke neuer Vorsitzender im AfD-Stadtverband

Der AfD-Stadtverband in Aschaffenburg wählt neuen Vorsitzenden

 

ASCHAFFENBURG, 25.7.2020. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Mittwoch, 22. Juli haben die Aschaffenburger Mitglieder mit dem 64-jährigen Krankenpfleger Lothar Franke einen neuen Vorsitzenden gewählt. Die Neuwahl wurde erforderlich, weil der bisherige Vorsitzende und Stadtrat Falko Keller im Mai 2020 vom Vorsitz zurück getreten war.

 

Lothar Franke wurde ohne Gegenkandidat einstimmig bei einer Enthaltung gewählt und hat mit seiner Stellvertreterin und Stadträtin Ramona Storm (62, Jahre, Krankenschwester) und André Müller (23 Jahre, Student) als Kassenführer ein motiviertes Team um sich.

 

Der gelernte Karosseriebauer Franke schulte bereits 1982 zum Krankenpfleger um und war nach verschiedenen Stationen in der Kranken-, Alten- und Behindertenpflege bis zum Eintritt in den Ruhestand zuletzt im Klinikum Aschaffenburg beschäftigt. Er ist verheiratet und wohnt in der Aschaffenburger Innenstadt.

 

In seiner Vorstellungsrede war es ihm ein besonderes Anliegen im Rahmen der immer noch geltenden Corona-Restriktionen wieder regelmäßige Treffen für Mitglieder und Interessenten in Aschaffenburg anbieten zu können und wieder mehr auf Öffentlichkeitsarbeit zu setzen. Er möchte die Strukturen in der Partei zum Nutzen des Stadtverbandes nutzen und die Anliegen Aschaffenburgs nach oben tragen. Zu den aktuellen Diskussionen um den Treffpunkt an den Mainwiesen sagt er, dass die Jugendlichen Treffpunkte brauchen, die ihnen durch die Corona-Restriktionen in Aschaffenburg immer noch genommen werden. Der psychosoziale Aspekt der noch geltenden Schließungen von Kneipen, Bars und Diskotheken wird in der öffentlichen Diskussion weitgehend ausgeblendet. Jugendliche wollen sich treffen. Ohne Eltern, Polizei und andere Aufpasser. Hierfür benötigen Sie Raum und Gelegenheit und keine ausgewiesenen Zonen. „Das letzte was die Jugendlichen brauchen, ist Flutlicht am Mainufer.“

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