MAINASCHAFF 21.05.2026. Verpächter und Immobilienbesitzer Hench der Gaststätte "zur Krone" in Mainaschaff untersagt seinem freien Mieter, den Pächtern der
Gaststätte, die Vergabe der Wirtsräume an den AfD-Ortsverband für öffentliche Veranstaltungen und droht mit Kündigungsklage.
AfD wirkt an der politischen Willensbildung mit
Die AfD war schon mehrfach Gast in Mainaschaffer Gaststätten, um öffentliche Stammtische für Freunde, Interessierte und Mitglieder anzubieten. Eine Gelegenheit für die Bevölkerung sich über die
Politik in Bund, Ländern und Kommunen der AfD zu informieren, sich auszutauschen und kennenzulernen. Damit kommt die AfD ihrem grundgesetzlich verbrieften Auftrag nach, „an der politischen
Willensbildung der Bevölkerung mitzuwirken“, Artikel 21 GG. Wie es jede andere demokratisch anerkannte Partei in Deutschland auch tut. Bei diesen Veranstaltungen gab es nie Beschwerden von Wirten
oder neutralen Gästen, die Abende verliefen im üblichen Rahmen in unserer Wirtshauskultur. Mit Respekt, Anstand und Höflichkeit.
Hench stellt sich gegen demokratische Gepflogenheiten
Mehrfach war die AfD auch schon in der Krone zu Gast, deren Pächter Wert darauf legt, dass er seine Gäste unabhängig von ihrer politischen und religiösen Weltanschauung, ihrer Nationalität, Sprache,
Herkunft gerne bewirtet „solange sie ihre Zeche zahlen und sich anständig benehmen.“ Dies sieht der Verpächter, die Familie Hench, nun ganz anders. Nach der letzten Reservierung untersagte sie dem
Wirt die Bewirtung der AfD und drohte sogar mit Aufkündigung des Pachtvertrages. Sie setzen damit aus politischen Gründen die wirtschaftliche Grundlage und die Existenz der Wirtsfamilie aufs Spiel.
Und zerstören damit eine in Jahrhunderten gewachsene bayerische Wirtshauskultur am Untermain. Eine Vorgehensweise, die juristisch und demokratisch hinterfragt werden darf.
Skandal in Mainaschaff
Dies wertet die AfD in Mainaschaff als Skandal, der von demokratischen, freiheitlichen und offenen Gesellschaften nicht einfach hingenommen werden darf. Leider gibt es immer wieder Leute, die ihre
eigenen politischen Ansichten absolut sehen und durch ihren Blick durch ihre ideologisch gefärbte Brille anderen ihr Recht auf eine eigene Meinung und freies politisches Denken absprechen. Das
schützt keine Demokratie, das schafft sie ab! Auf die Frage, wie er es mit der Gaststätte zur Krone jetzt halte, antwortet Bernhard Sell, AfD-Ortsvorsitzender und Gemeinderat: „Gute Küche, gute
Atmosphäre und freundliche Bedienung brauchen wir auch in Zukunft in einem lebendigen Ort, wo sich Menschen aller Schichten treffen können. Ich werde Achilles und die Wirtsfamilie gerade jetzt
weiterhin gerne mit meinem Besuch unterstützen.“