Jörg Baumann kandidiert für den Bundestag

Wahlversammlung des AfD-Kreisverbandes Aschaffenburg für den Wahlkreis 247 Aschaffenburg

 

ASCHAFFENBURG, 19.4.2021.

Die AfD hat am Freitag den stellvertretenden Kreisvorsitzenden, Kreis- und Gemeinderat Jörg Baumann aus Haibach zu ihrem Direktkandidaten für den Wahlkreis 247 Aschaffenburg gewählt. Der „Triple-Vize“, wie er sich selbst in seiner Vorstellung bezeichnete, ist zudem stellvertretender Vorsitzender des AfD-Bezirksverbandes Unterfranken sowie des AfD-Ortsverbandes Haibach.

 

Mit knapp 80% gewählt

Bereits im ersten Wahlgang konnte sich Baumann mit knapp 80% der Stimmen gegen seine Mitbewerberin und Stadträtin Ramona Storm durchsetzen. Ein weiterer Bewerber musste vor Beginn der Wahl die Versammlung wegen eines familiären Notfalles wieder verlassen und konnte so zur Wahl nicht antreten.

 

Erfolgreich bei den Kommunalwahlen

Jörg Baumann, 40 Jahre alt, ist Hundeführer und Polizeibeamter, verheiratet und Vater zweier Kinder. Er ist seit 2019 Mitglied der Alternative für Deutschland und trat bereits zu den Kommunalwahlen 2020 als Bürgermeisterkandidat in Haibach gegen den amtierenden Amtsinhaber Andreas Zenglein von der CSU und die für die SPD antretende andere Herausforderin Anja Goymann, parteilos, an. Er holte auf Anhieb 10,2% der Stimmen.

 

Schwerpunkt Innere Sicherheit

Zu seinen politischen Schwerpunktthemen gehört die Innere Sicherheit. Er fordert mehr Unterstützung der Politik für die eigene Polizei und eine Gleichbehandlung von Straftätern vor Gerichten ohne immer öfter gewährte sogenannte Kulturrabatte. Vor allem will er über den politischen Islam aufklären und diesem die Unterstützung durch die deutsche Politik entziehen. Baumann tritt für eine steuerliche Entlastung der Arbeitnehmer ein und für eine Deregulierung der Energiepolitik, die in Deutschland zu den höchsten Strompreisen in Europa geführt hat. Von ihm kommt ein ganz klares „JA“ zu Europa, aber ein „NEIN“ zur heutigen EU. Diese hält er für nicht mehr reformierbar. Sie habe sich zu einem Super-Zentralstaat entwickelt, der die Verschiedenheit ihrer Kulturen negiert und die Interessen der Menschen schon lange aus den Augen verloren hat.

 

Gegner CSU und Medien

Im Wahlkampf will Jörg Baumann gegen die CSU punkten, die mit ihrer Politik und ihren Personen ihr Grundsatzprogramm schon lange nach links verlassen hat. Weiter will er auf die Rolle der Medien hinweisen, die eine Politik zu einem neuen Sozialismus und zu immer mehr Planwirtschaft in Deutschland wohlwollend und kritiklos begleiten.

AfD gegen Regenbogen-beflaggung am Landratsamt

AfD-Kreistagsfraktion spricht dem Christopher-Street-Day den amtlichen Charakter ab und protestiert gegen die vorgenommene Beflaggung am Landratsamt ohne die Deutschlandfahne

 

ASCHAFFENBURG, 13.7.2021.

Die Beflaggung an öffentlichen Gebäuden ist bayernweit in einer Verwaltungsanordnung geregelt. Den Kreisverwaltungsbehörden ist ein Spielraum gegeben, zu besonderen Anlässen eine eigene Beflaggung vorzunehmen. Die ist aber auf Fälle zu beschränken, die eine amtliche Anteilnahme rechtfertigen. Genau diese Rechtfertigung sieht die AfD für den Christopher Street Day nicht gegeben, da dieser Tag keinen amtlichen und offiziellen Charakter hat, sondern der CSD in der Stadt Aschaffenburg – und nicht im Landkreis – nur auf Initiative einer privaten Jugendinitiative gefeiert wird, die ihn in der Regel als Demonstration anmeldet.

 

Vorgaben aus Bayern ignoriert

Weiterhin schreibt das Land Bayern den Kreisverwaltungsbehörden vor, grundsätzlich die bayerische Staatsflagge, der Bundesflagge und, soweit möglich, die Europaflagge gemeinsam zu setzen. Auch gegen diese Regel hat das Landratsamt mit der vorgenommenen Beflaggung am 12. Juni 2021 verstoßen, da es nur mit der Landkreisfahne, flankiert von zwei Regenbogenfahnen beflaggt hat. Die Kreistagsfraktion wirft dem Landrat vor, damit eine Loslösung aus der staatlichen Ordnung zu signalisieren und die Unterordnung unter den Wunsch, zuvorderst der Grünen Jugend, auf die Deutschlandfahne in Zukunft ganz zu verzichten.

 

Deutschlandfahne steht für Respekt

Im Übrigen stehe gerade die Deutschlandfahne mit ihren Farben Schwarz/Rot/Gold für die der Regenbogenflagge zugedachten Werte, so der Sprecher der AfD-Kreistagsfraktion Klaus-Uwe Junker, und zitiert in seiner Stellungnahme an den Landrat den Art. 3, Absatz 3 des Grundgesetzes: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“

 

Deutsche Fahne bunt genug

Faktionssprecher Junker weiter: „Als AfD brauchen wir keine farbenfrohen Zeichen wie die Regenbogenflagge u.a. für Respekt, Toleranz und Weltoffenheit. Uns ist die Deutsche Fahne bunt genug. Uns genügen gelebter Respekt und gelebte Toleranz viel mehr. Vor allem was auch Respekt und Toleranz gegenüber Andersdenkenden in der politischen Debatte betrifft, den gerade die oft vermissen lassen, die am lautesten mit der Regenbogenfahne wedeln. Respekt und Toleranz haben dort ihre Grenzen, wo gegen unsere Werte und gegen unsere Gesetze verstoßen wird.

Zum Anschlag in Würzburg

ASCHAFFENBURG 29.06.2021.

Die Einschläge kommen näher, wir haben Freunde in Würzburg. Wir trauern um die, die mit dem Messer getötet wurden und beten für die, die noch schwer verletzt um ihr Leben kämpfen.

 

Kein Einzeltäter

Der Mörder war kein Einzeltäter, nicht einfach nur ein psychisch Gestörter. Ja, man muss psychisch gestört sein, um aus einer Ideologie oder einer Religion, aus einem kranken Wertekonzept heraus Menschen umzubringen. Aber der Täter reiht sich in eine ganze Reihe von sogenannten Einzelfällen ein, die daraus eine Terrorbewegung machen. Den radikalen Islam.

 

Integration schlägt fehl

Alle Intergrationsbemühungen müssen fehl schlagen, wenn das Werteverständnis nicht passt und unser offener und freier Umgang zwischen den Menschen und Geschlechtern einfach nicht akzeptiert wird.

Und wieder zahlen Unschuldige einen sehr hohen Preis. Ihr Leben und ihre körperliche und seelische Unversehrtheit wurde ihnen rabiat und brutal genommen. Warum?

 

Radikaler Islam

Martin Sichert MdB hat sich auch bei den Helden von Würzburg mit folgenden Worten bedankt und zur vorbehaltlosen Auseinandersetzung mit dem radikalen Islam aufgerufen:

 

Ich möchte den Helden von Würzburg danken. Jenen Männern, die unter Einsatz ihres Lebens dafür gesorgt haben, dass nicht noch mehr Frauen Opfer wurden.

Ein Großteil dieser Männer hatte Migrationshintergrund. Es zeigt einmal mehr, nicht Ausländer oder Migranten sind das Problem, sondern der radikale Islam.

Der Anschlag von Ansbach, der Anschlag am Breitscheidplatz, die Anschläge in Würzburg 2016 und 2021 hatten eines gemeinsam: Täter, die dem radikalen Islam angehören.

Wer wirklich möchte, dass die Opfer nicht umsonst gestorben sind, der muss das Weltbild bekämpfen, das für ihren Tod verantwortlich ist: den radikalen Islam.

Ich bin empört, dass der radikale Islam nach jedem Anschlag als psychische Störung abgetan wird. Das ist er nämlich nicht, er ist schlicht eine andere Form der Sozialisierung.

Solange wir nicht bereit sind, uns als Gesellschaft damit auseinanderzusetzen, wird es weitere Opfer geben. Wir werden weiter Helden brauchen, wie jene, die am Freitag Nachmittag in Würzburg zur Stelle waren. Danke für Euer mutiges Vorbild!“ (Martin Sichert MdB)

 

 

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