Sacher tritt        im westlichen Stimmkreis an

 

ASCHAFFENBURG. Die AfD hat Alfred Sacher (Oberes Foto) aus Haibach zum Direktkandidaten für die bayerische Landtagswahl im Stimmkreis Aschaffenburg-West (602) gewählt. Zudem wurde Johannes Normann (Unteres Foto) aus Mömbris Direktkandidat für den Bezirkstag, wie der Kreisvorsitzende Klaus-Uwe Junker mitteilte.

In beiden Fällen seien drei Bewerber angetreten und beide Direktkandidaten hätten jeweils knapp 60 Prozent der Stimmen von der Versammlung erhalten.

 

Erfolg im ersten Wahlgang

 

Sacher sei gleich im ersten Wahlgang erfolgreich gewesen, während Normann als Sieger aus einer Stichwahl hervorging. Er ist 49 Jahre alt und gelernter Bankkaufmann. „Ich möchte mich im Bezirkstag vor allem in der Gesundheitspolitik engagieren, damit die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum gewährleistet bleibt“, erklärte er.

Landtagsdirektkandidat Sacher ist 69 Jahre alt und von Beruf  Kraftfahrzeugmechaniker. Der heutige Rentner war 30 Jahre lang Mitglied der SPD sowie Mitglied der Gewerkschaft ÖTV (heute Verdi). Von 2003 bis 2013 war er dann Mitglied der CSU, bis ihm auch die politisch zu sehr nach links gerückt sei, wie er in der Bewerbungsrede betonte. In der AfD fand Sacher 2014 seine neue politische Heimat.

 

AfD soll konservativ bleiben

 

„Ich lege großen Wert darauf, dass in dieser Partei das konservative Profil erhalten bleibt“, sagte er und fügte hinzu: „Gleichzeitig muss sich die AfD aber stärker in Richtung der Interessen der Arbeiterschaft öffnen.“ Zu seinen Themenschwerpunkten zählt er daher die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Zudem müsse die Kriminalität, die sich in den täglichen Polizeimeldungen der Lokalpresse widerspiegle, konsequenter bekämpft werden.

Mit dem Stimmkreis Aschaffenburg-West hat die AfD jetzt in Unterfranken alle Direktkandidaten aufgestellt, teilte der Bezirksvorsitzende Christian Klingen mit, der auch Mitglied im Landesvorstand ist.

 

Listenaufstellung Mitte März

 

Die Aufstellungsversammlung für die Wahlkreisliste Unterfranken soll am 17. und 18. März stattfinden.

Zum Stimmkreis Aschaffenburg-West (602) gehören die Stadt Aschaffenburg sowie deren Landkreis-Gemeinden Glattbach, Goldbach, Großostheim, Haibach, Johannesberg, Mainaschaff und Stockstadt.    

400 Schüler applaudieren AfD-Kandidat

 

HÖSBACH. Der öffentliche Umgang mit der AfD ist auf einem Kurs zunehmender  Normalisierung. Dieses erfreuliche Fazit zog der Aschaffenburger Kreisvorsitzende Klaus-Uwe Junker nach seiner Teilnahme an einer Podiumsdiskussion im Hösbacher Hanns-Seidel-Gymnasium. Zusammen mit Vertretern von sechs anderen Parteien stellte er sich vor rund 400 Oberstufenschülern zahlreichen Fragen der jungen Moderatoren. „Es gab überhaupt keine Störungen und auch von keiner Seite Kritik daran, dass hier ein AfD-Politiker mit dabei sitzt“, berichtete Junker, der auch als Direktkandidat zur bayerischen Landtagswahl im Stimmkreis Aschaffenburg-Ost (601) antritt. Er lobte den Mut der Schüler auch die AfD zu ihrer Veranstaltung einzuladen und sich ihre Positionen offen anzuhören. Nach zwei Stunden erhielt er in der voll besetzten Sporthalle ebenso lange freundlichen Schlussapplaus wie die übrigen Politiker - von den Linken bis zur CSU.

 

Motto: „Politik trifft Zukunft“

 

In der von einer engagierten Schülergruppe unter dem Motto „Politik trifft Zukunft“ perfekt organisierten Veranstaltung, ging es nicht nur um bildungspolitische Themen wie G 9, einheitliches Abitur oder Schulbus-Probleme. Auch beim Familiennachzug für Migranten, der Gleichberechtigung, dem Pflegenotstand, der Elektromobilität oder der Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen, fühlten die jungen Moderatoren den sieben Politikern auf den Zahn.

 

Wahl-Alter auf 16 Jahre

 

Mit einer Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre hätte er kein Problem, sagte Junker. Da sich alle anderen Parteivertreter auf der Bühne ebenfalls dafür aussprachen, merkte er an: „Dann wundert es mich, warum die das nicht schon längst in den Parlamenten beschlossen haben in denen sie sitzen.“ Beim Stichwort Drogen-Freigabe von Cannabis winkte der AfD-Landtagskandidat ab  und betonte: „Die AfD will sich für eine Zukunft stark machen, die man auch ohne Alkohol, Nikotin oder Cannabis ertragen kann.“

Kreischef Junker kandidiert für den Landtag

 

ASCHAFFENBURG. Die AfD hat ihren Kreisvorsitzenden Klaus-Uwe Junker (Foto oben) aus Hösbach zum Direktkandidaten für die bayerische Landtagswahl im Stimmkreis Aschaffenburg-Ost (601) gewählt. Zudem wurde Ex-Bundestagskandidat Andreas Kropp (Unteres Foto) aus Mömbris Direktkandidat für den Bezirkstag, wie der Kreisvorstand  mitteilte.

Im ersten Wahlgang mit vier Bewerbern für den Landtag war Kropp bei der Stichwahl gegen Junker unterlegen. Beide sind laut Mitteilung des Vorstands mit klarer Mehrheit in ihre neuen Funktionen gewählt worden: Junker mit knapp 70 Prozent der abgegebenen Stimmen und Kropp mit deutlich über 50 Prozent. Er hatte nur einen Mitbewerber. Am 3. März folgt die Versammlung zur Wahl der Kandidaten für den Stimmkreis Aschaffenburg-West (602). Zwei Wochen später schließt sich die AfD-Aufstellungsversammlung für die Wahlkreisliste Unterfranken an.

 

Kirchlich engagiert

 

Junker führt den rund 80 Mitglieder starken Kreisverband seit April 2016. Der 53-Jährige Familienvater ist von Beruf Holztechniker und kirchlich stark engagiert. Er ist Mitglied in der Vereinigung „Christen in der AfD“ sowie in der „Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung“ (KAB) und in der „Christlichen Arbeiterjugend“ (CAJ). Daher zählt er die Bereiche Soziales, Kirche, Arbeitswelt, Schule und Kultur zu seinen politischen Schwerpunktthemen. „Mir ist in der Region aber auch die Schaffung bezahlbaren Wohnraums wichtig und gleichzeitig die Stärkung des von Abwanderung bedrohten ländlichen Raums“, betonte Junker. Umwelt- und Verkehrsthemen will er im Wahlkampf ebenfalls besonders herausarbeiten.

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