Jetzt Endspurt: Am 14. Oktober zur Wahl gehen !

 

ASCHAFFENBURG. Noch sind es nur wenige Tage bis zur Landtagswahl. Ganz wichtig ist, dass alle Unterstützer der AfD dann auch tatsächlich am 14. Oktober zur Wahlkabine gehen. Denn die Wahlbeteiligung ist ganz entscheidend. Wir wollen die bereits 2017 erreichten über zwölf Prozent in Bayern von der Bundestagswahl jetzt noch toppen. Deswegen mein Appell: gehen Sie wählen. Und motivieren Sie auch alle AfD-Freunde aus Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis dazu.

Die AfD zieht mit mir, Klaus-Uwe Junker (Foto oben), und Alfred Sacher (Foto darunter) in den bayerischen Landtagswahlkampf.

Die Partei hat ihren Kreisvorsitzenden Junker aus Hösbach zum Direktkandidaten für die bayerische Landtagswahl im Stimmkreis Aschaffenburg-Ost (601) gewählt.

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Kirchlich engagiert

 

Klaus-Uwe Junker führt den rund 80 Mitglieder starken Kreisverband seit April 2016. Der 53-Jährige Familienvater ist von Beruf Holztechniker und kirchlich stark engagiert. Er ist Mitglied in der Vereinigung „Christen in der AfD“ sowie in der „Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung“ (KAB) und in der „Christlichen Arbeiterjugend“ (CAJ). Daher zählt er die Bereiche Soziales, Kirche, Arbeitswelt, Schule und Kultur zu seinen politischen Schwerpunktthemen. „Mir ist in der Region aber auch die Schaffung bezahlbaren Wohnraums wichtig und gleichzeitig die Stärkung des von Abwanderung bedrohten ländlichen Raums“, betonte Junker. Umwelt- und Verkehrsthemen will er im Wahlkampf ebenfalls besonders herausarbeiten.

 

Klaus-Uwe Junker

Ihr Landtagskandidat im Stimmkreis Aschaffenburg-Ost 601

Liste 11 Platz 10

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Über SPD und CSU zur AfD

 

Die AfD hat zudem Alfred Sacher aus Haibach zum Direktkandidaten für die Landtagswahl im Stimmkreis Aschaffenburg-West (602) gewählt.

Landtagsdirektkandidat Sacher ist 69 Jahre alt und von Beruf  Kraftfahrzeugmechaniker. Der heutige Rentner war 30 Jahre lang Mitglied der SPD sowie Mitglied der Gewerkschaft ÖTV (heute Verdi). Von 2003 bis 2013 war er dann Mitglied der CSU, bis ihm auch die politisch zu sehr nach links gerückt sei, wie er in der Bewerbungsrede betonte. In der AfD fand Sacher 2014 seine neue politische Heimat.

 

Alfred Sacher

Ihr Landtagskandidat im Stimmkreis Aschaffenburg-West 602

Liste 11 Platz 8

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AfD soll konservativ bleiben

 

Ex-Bundestagskandidat Andreas Kropp (Foto unten) aus Mömbris wurde Direktkandidat für den Bezirkstag.„Ich lege großen Wert darauf, dass in dieser Partei das konservative Profil erhalten bleibt“, sagte er und fügte hinzu: „Gleichzeitig muss sich die AfD aber stärker in Richtung der Interessen der Arbeiterschaft öffnen.“ Zu seinen Themenschwerpunkten zählt er daher die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Zudem müsse die Kriminalität, die sich in den täglichen Polizeimeldungen der Lokalpresse widerspiegle, konsequenter bekämpft werden.

 

Andreas Kropp

Ihr Bezirkstagskandidat im Stimmkreis Aschaffenburg-Ost 601

Liste 11 Platz 8

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Ärztliche Versorung auf dem Land!

 

Ferner wurde Johannes Normann (Foto ganz unten) aus Mömbris Direktkandidat für den Bezirkstag.

Normann ist 49 Jahre alt und gelernter Bankkaufmann. „Ich möchte mich im Bezirkstag vor allem in der Gesundheitspolitik engagieren, damit die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum gewährleistet bleibt“, erklärte er.

 

Johannes Normann

Ihr Landtagskandidat im Stimmkreis Aschaffenburg-West 602

Liste 11 Platz 9

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Zum Stimmkreis Aschaffenburg-West (602) gehören die Stadt Aschaffenburg sowie deren Landkreis-Gemeinden Glattbach, Haibach, Johannesberg, Mainaschaff sowie die Märkte Goldbach, Großostheim und Stockstadt.  

Zum Stimmkreis Aschaffenburg-Ost (601) gehören alle übrigen Landkreisgemeinden mit der Stadt Alzenau und den Märkten Hösbach, Mömbris, Schöllkrippen.  

 

Kuhs: Kirchen reden zu viel über Politik

ASCHAFFENBURG. . „Die AfD ist überhaupt nicht so negativ, wie sie dargestellt wird“, betonte das Bundesvorstandsmitglied der Partei Joachim Kuhs bei der großen Wahlkampfveranstaltung der Aschaffenburger AfD in der Stadthalle. Sie stand unter dem Motto „Einigkeit und Recht und Freiheit“. Vor 120 Zuhörern betonte der gelernte Rechtspfleger: „Wir sind die Rechtsstaatspartei.“

 

Zukunft braucht Familien

 

Unter großem Beifall meinte Kuhs, der auch Vorsitzender der Vereinigung „Christen in der AfD“ ist, dass der Staat die Kirchen nicht finanzieren sollte. Das sei mit ein Grund, warum in den Kirchen zu viel über Politik geredet werde und weniger über Glauben. Die Zukunft brauche Familien und dieses Lebensmodell habe Zukunft betonte der Vater von zehn Kindern. 40 Millionen Menschen lebten in Deutschland in einer klassischen Ehe. Die sogenannte Ehe für alle dagegen betreffe nur 40.000 und sei „von marginaler Bedeutung“.

Vor einem schleichenden Verfall des Bildungssystems warnte der Bundestagsabgeordnete Götz Frömming (Foto oben) seine Zuhörer. OECD- und Pisa-Studien würden gut klingen, hätten aber nur zum Ziel, Schulbildung für die Interessen der Wirtschaft vergleichbarer zu machen.

 

Anschläge auf die Bildung

 

Dabei würde klassische „zweckfreie“ Bildung auf der Strecke bleiben. Pisa sei zudem ein nicht legitimiertes und undemokratisch installiertes Projekt einer privaten Institution mit Sitz in Dubai. Ein weiterer „Anschlag auf die Bildung“ seien die Frühsexualisierung und Gender-Mainstream in den Lehrplänen – auch in Bayern. Das greife in die Erziehungsrechte der Eltern ein. Zudem werde den Schüler mit Ökothemen ein schlechtes Gewissen gemacht, weil sie angeblich zu viel Energie verbrauchen und so den Entwicklungsländern schaden würden. „Wir brauchen mehr Fachlehrer und keinen Lern-Coach, wir brauchen Bildung statt Kompetenzen“, sagte Frömming, der als Lehrer lange an Berliner Schulen tätig war.

 

Mehr direkte Demokratie

 

Für die Einführung von mehr direkter Demokratie per Volksabstimmung plädierte AfD-Landeschef Martin Sichert am Rednerpult. So sei zum Beispiel in Kaufbeuren von 60 Prozent der Bürger eine neue Moschee verhindert worden, für die der Stadtrat zuvor grünes Licht gegeben hatte. „Wir brauchen auch einen Mindest-Grundkonsens der Gesellschaft mit Toleranz und Respekt voreinander, sonst gewinnen intolerante Parallelgesellschaften die Oberhand“, warnte der Bundestagsabgeordnete aus Nürnberg. Die AfD sei als einzige Partei gegen Islamunterricht an Schulen und fordere Asylbewerberzentren außerhalb der EU-Grenzen. Die Mehrheit in der Bevölkerung wolle keine weitere unbegrenzte Zuwanderung. Die AfD sei nicht europafeindlich. „Wir wollen ein einiges Europa, aber ohne Gleichschaltung“, sagte Sichert.

„Worte wie deutsch oder Volk oder gar deutsches Volk bringen linke Kritiker auf die Barrikaden“, schilderte Klaus-Uwe Junker, Landtagskandidat in Aschaffenburg-Ost. Sie reden nur noch von „multikulturell“ und „Bevölkerung“. Alles andere wäre nationalistisch oder völkisch.

 

Gesellschaft ist nicht "gespalten"

 

Deswegen wird der Sprachgebrauch zensiert. Nationalmannschaft wird zu Mannschaft, das Singen der Nationalhymne wird verachtet – zumindest von den Freunden der „Internationale“. Trotzdem haben wir noch Nationalparks und in Nürnberg steht sogar ein Germanisches Nationalmuseum. Das Wort Volk sei auch allgegenwärtig: Volkstheater, Volkshochschule, Volkswagen, Volksbank. Sollte das Volkstheater bald in neusprachlicher correctness Bevölkerungstheater heißen, fragte der AfD-Kreisvorsitzende ironisch. Deutschland sei auch nicht gespalten, wie so oft behauptet werde. Das sei eine Floskel. „Unterschiedliche Meinungen, Polarisierungen bei bestimmten Themen gab es schon immer und so etwas gefährdet keinen demokratischen gesellschaftlichen Zusammenhalt“, zeigte sich Junker überzeugt.    

Als Christ und AfD-Kandidat  auf dem Podium

ALZENAU. Nicht nur als AfD-Landtagskandidat, sondern ausdrücklich auch als Christ präsentierte sich Klaus-Uwe Junker beim Wahlforum des „Main-Echo“ in Alzenau den knapp 200 Zuhörern. An den Stehtischen auf dem Podium im Saal der „Alten Post“ war es angesichts der acht eingeladenen Kandidaten etwas eng. Immerhin platzierte Echo-Chefredakteur Martin Schwarzkopf den AfD-Kreisvorsitzenden nicht am Rand, sondern in der Mitte der Bühne. Wähler der bürgerlichen Mitte möchte Junker im Wahlkampf auch besonders ansprechen und für die AfD gewinnen.

Seine Einladung und die Tatsache, dass es weder Gegendemos noch Beschwerden oder Störungen wegen der Teilnahme der AfD an der zweistündigen Diskussion gab, wertete er nach der Veranstaltung „als erfreuliches Zeichen einer Normalisierung im Umgang mit meiner Partei“.

 

Echo meidet Kernthemen

 

Allerdings habe das „Main-Echo“ thematisch und von der Moderation her alles getan, damit die AfD-Kernthemen Migration und Sicherheit völlig ausgeklammert wurden. „Es gab nur zwei vorgegebene unverfängliche Themenblöcke, nämlich ländlicher Raum und Klimaschutz“, meinte Junker und fügte hinzu: „Natürlich bekam ich auch gleich in den ersten Minuten kurz die obligatorische Frage nach Björn Höcke.“ Den könne die parteiinterne Meinungsvielfalt sehr gut aushalten, sagte er auf dem Podium.

Viel Redezeit blieb keinem der Kandidaten. Statt „zur Sache“ – so das Motto des Echo-Termins – ging es eher um eine lose Aneinanderreihung von Schwarzkopf abgefragter Statements ohne lebendige Diskussion.

 

Ruhiger Verlauf

 

Dazu ein paar Fragen aus dem Publikum, die sich aber vorwiegend um Verkehr, Bahnhöfe, Windräder und Solarenergie rankten. So richtig in Schwung kam der Abend nicht. „Mir ist das fast zu leise die ganze Zeit“, beklagte sogar der Chefredakteur und der Grünen-Kandidat Volker Goll fand: „Das ist ja wie auf einem Energie-Seminar hier.“ Der Beifall blieb selten und dünn.   

Junker plädierte am Podium für bessere Ärzteversorgung auf dem Land und höhere Vergütung. Beim ÖPNV-Ausbau müsse notfalls mehr draufgesattelt werden, als die von der Staatsregierung versprochenen 100 Millionen Euro. Deutschland habe sich mit der überstürzten Energiewende in Europa isoliert, die Strompreise seien hier zu hoch und das Energieeinsparungs-Gesetz gehöre abgeschafft. Wind- und Solarenergie sollten nicht einseitig gefördert werden. Das viergliedrige Schulsystem mit Förderschule sei ihm wichtig, betonte Junker.

 

CSU träumt von absoluter Mehrheit

 

Die CSU-Landtagsabgeordnete Judith Gerlach sorgte am Schluss für Heiterkeit im Saal, weil sie jede Koalitionsfrage von sich wies und als Wahlziel auf der absoluten Mehrheit bestand. Die CSU erreicht bei Umfragen gerade noch 35 Prozent,  Tendenz weiter sinkend. Im Bund sackt die Union derzeit sogar auf 27 Prozent in der Wählergunst ab und die AfD wäre mit 17 Prozent zweitstärkste Kraft und läge sogar vor der SPD.

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