Europawahl 2019

Ergebnisse

und was jetzt?

Liebe Interessenten und Freunde der AfD im Kreisverband Aschaffenburg,

 

da wir alle Optimisten sind – sonst würden wir uns nicht in der AfD engagieren – können wir nach der Wahl am Sonntag sagen: Ja, wir haben uns behauptet! 6 Jahre nach Parteigründung haben wir einen festen Platz im Parteiengefüge in Deutschland! Trotz hartem Widerstand aus allen Gesellschafts-, Verbands-, Kirchen-, Partei- und Medienebenen.

 

Blick nach Bayern

Wir haben in Bayern und Aschaffenburg sogar gegenüber der Europawahl 2014 zugelegt. Von 8.35% in Aschaffenburg auf 9.0 %, von 8,06% in Bayern auf 8,5%!

 

Blick nach Unterfranken

Wir haben in den unterfränkischen Kreisverbänden in Aschaffenburg mit 9.0% knapp hinter dem Kreisverband Unterfranken Nord mit 9.25% abgeschlossen, bei einem Schnitt für Unterfranken in etwa von 8.35%. Nicht schlecht!

 

Blick zur Landtagswahl 2018

Trotzdem haben wir gegenüber der Landtagswahl 2018 in Bayern 1.7% und in Aschaffenburg 1.9% eingebüßt. Das ist nicht so gut!

 

Wir könnten zufrieden sein, sind es aber nicht, ein Ergebnis in Höhe der Vorhersagen von 12%, oder mehr, hätten wir uns schon erhofft und erwartet!

 

Medienhype um Grüne

 

Dennoch wird der mediale Hype um die Grünen gewaltig übertrieben. Sie haben zwar gegenüber der Landtagswahl 2018 noch einmal 1.55% in Bayern zugelegt. Aber der Zugewinn bewegt sich innerhalb des linken Lagers. Wenn man den linken politischen Block einmal zusammennimmt und dem rechten/mittigen Block gegenüberstellt, ist da nicht mehr viel Bewegung drin.

 

Block links, Block rechts/mitte

 

Der Linke Block (SPD, Grüne, Linke) hat im Vergleich der Europawahlen 2014 – 2019 in Bayern 4.33% verloren, in Deutschland 3.6%.

Der Rechts/Mitte Block (CDU/CSU, FDP, FW, AfD) hat in Bayern 2.0% gewonnen und in Deutschland 5,5%

Übrigens sitzen im Bundestag 400 Abgeordnete aus CDU/CSU, FDP und AfD 300 Abgeordneten des linken Blocks gegenüber.

 

Jetzt fragen Sie sich zu Recht: Warum macht die CDU/CSU linke Politik?

 

Und was jetzt?

 

Na klar, weitermachen natürlich.

Es hat sich an der politischen und gesellschaftlichen Großwetterlage nichts geändert. Es wird jetzt alles noch schlimmer. Die Entwicklung in vielen Ländern der EU gibt uns Hoffnung, aber die Deutschen gehen ihren eigenen Weg. Obrigkeits- und medienhörig. Motzen ja, aber sonst kritiklos, Hauptsache gut sein und nicht negativ auffallen! Zumindest in den alten Bundesländern.

Wir werden also noch gebraucht und wir sollten weiterhin die Finger in die Wunden legen.

 

Dazu brauchen wir Sie!

 

Ihr Vorstand des

AfD-Kreisverbandes Aschaffenburg

AfD präsent bei „AB für Europa“

ASCHAFFENBURG 5. Mai 2019

Am Sonntag haben wir parallel zum „Aschaffenburger Europafest“ die Gelegenheit genutzt auf einem Infostand am Scharfeck über unser Programm für ein friedliches, demokratisches Europa zu informieren.

 

Begeisterte Europäer

 

Auch wir sind begeisterte Europäer, lehnen jedoch eine politische EU ab, die zentralistisch, bürokratisch und undemokratisch agiert.

Wir haben Informationen rund um unser Programm und unsere Vorstellungen für notwendige Reformen dieser politischen Union geboten. Für ein Europa souveräner Vaterländer, für ein Europa freier Bürger. Für ein Zusammenleben in Freundschaft und guter Nachbarschaft.

 

Motto der Stadt unterstützt

 

Wir sind mit der Stadt Aschaffenburg einer Meinung, auch unseren Beitrag zu einem „spannenden, vielseitigen und unterhaltsamen Tag für europabegeisterte Menschen“ zu leisten. Auch wir sind der Meinung dass es im Vorfeld der Europawahl „höchste Zeit ist, im Vorfeld noch einmal klar zu stellen was ein geeintes, starkes und solidarisches Europa für seine Bürger*innen bedeutet.“ (aus der Ankündigung der Stadt Aschaffenburg).

 

Dabeisein ist wichtig

 

Es war wichtig dass wir dabei waren, um zu zeigen, dass wir überhaupt nicht "europafeindlich" sind, wie uns von allen Seiten immer wieder unterstellt wird. Unser Infostand war mit über 10 Mitgliedern und Interessenten ständig besetzt, es gab sehr viele interessante Gespräche überwiegend positive Resonanz und nur wenige "undemokratische Ausraster" von AfD-Gegnern.

 

Selbstbewusste deutsche Politik

 

Wir setzen uns ein für eine selbstbewusste deutsche Politik innerhalb Europas. Für ein demokratisches, friedliches Europa der souveränen Vaterländer, für ein vielfältiges Miteinander. Wir richten uns nicht gegen die Menschen und die Staaten in Europa, sondern gegen eine sogenannte Macht- und Politelite, die sich die europäischen Institutionen zum eigenen Vorteil unter den Nagel reißen will. Gegen eine immer mehr zentralisierte europäische Union, die den Bürger mehr und mehr entmündigen möchte. Gegen Gleichschaltung und Einebnung unserer regionalen, kulturellen Unterschiede innerhalb Europas und gegen die Abschaffung der Vielfalt in Europa...

 

Main-Echo jubelt über Gegendemo und vermisst Rechtsruck in AfD

ASCHAFFENBURG. 5. Mai 2019

Genau 77 Zuhörer waren zum AfD-Vortragsabend in die Aschaffenburger Stadthalle gekommen. Für Aschaffenburg ein guter Besuch einer politischen Veranstaltung zur Europawahl. Am 26. Mai sprachen Kandidatin Sylvia Limmer (Listenplatz 9) und der Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann.

„Während die Wahlkampfveranstaltung drinnen ungestört über die Bühne ging, meinten ein paar Dutzend Linke draußen am Schloss gegen „Nationalismus, Rassismus und einen Rechtsruck sowie gegen Hohmann demonstrieren zu müssen“, bedauerte der AfD-Kreisvorsitzende Klaus-Uwe Junker.

 

AfD moderat

 

Ob der „Zusammenschluss radikaler linker Gruppen“ (lt. Main-Echo) seine fast 20 Jahre alte Rede zur deutschen Einheit 2003 überhaupt kannten, sei dahingestellt. Das Main-Echo hatte Hohmann in der Presseankündigung auf die nach „Expertenmeinung“ antisemitische Rede reduziert und damit die Demonstration ausgelöst.

„Während ein Redakteur des Main-Echo im ersten Bericht triumphierend vorrechnete, dass es angeblich draußen mehr Demonstranten als drinnen Zuhörer im Saal gegeben hätte, las sich der zweite Bericht seines Echo-Kollegen, der im Saal war, schon anders. Er schreibt, dass die Einladung des bei manchen umstrittenen Ex-CDU-Politikers Hohmann keineswegs Beleg für einen Rechtsruck im AfD-Kreisverband gewesen sei. Dafür sei der 71-Jährige zu unprovokativ aufgetreten. Der Journalist notierte, Hohmann sei „altersweise“, hänge an Traditionen und stehe der katholischen Kirche sehr nahe. Insgesamt sei an diesem Abend „stramme Rechtsrhetorik“ ausgeblieben. Weiter schreibt der Redakteur im Echo: „Alle jene, die stramme Blut-und-Boden-Ideologie erwartet hatten, dürften enttäuscht gewesen sein.“ Dazu meinte Junker: „Das wirft wohl eher ein bezeichnendes Licht auf die negative Erwartungshaltung bei vielen Journalisten.“ Außerdem hätten neutrale Beobachter vor dem Schloss höchstens 50 Teilnehmer bei der Demo der „Interventionistischen Linken“ gezählt. Vielleicht habe das Echo „versehentlich einige Fischmarkt-Besucher mitgerechnet“, erklärte Junker.

 

AfD pro Europa

 

Er bedauerte, dass die AfD in der Presse trotz ihrem Bekenntnis zu Europa und zu der Grundidee der EU immer wieder als „europafeindlich“ dargestellt wird. „So ein Quatsch!“

„Wir richten uns nicht gegen die Menschen und die Staaten in Europa, sondern gegen eine sogenannte Macht- und Politelite, die sich die europäischen Institutionen zum eigenen Vorteil unter den Nagel reißen will, die Demokratie aushebeln und den Bürger mehr und mehr entmündigen möchte…“

 

Gegen Genderideologie

 

Hohmann, der stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss des Bundestags ist, berichtete unter anderem über eine Ausschuss-Reise nach Afghanistan. Das habe ihn in der Ansicht bestärkt, dass deutsche Soldaten dort für einen fragwürdigen Einsatz unnötig gefährdet würden und sofort abgezogen werden sollten. Die deutsche Beteiligung am Krieg in Afghanistan war vor 18 Jahren vom Bundestag auf Antrag der damaligen rot-grünen Bundesregierung beschlossen worden. Hohmann lehnt auch eine EU-Armee strikt ab. Grundsätzlich plädiert er für eine selbstbewusstere deutsche Politik in Europa. Kritische Worte fand der Bundestagsabgeordnete aus Fulda ferner für die ideologisch aufgeladene „Gender“-Debatte oder Frühsexualisierungs-Erziehung in Kindergärten.

 

EU schadet Deutschland

 

Die AfD-Europakandidatin Limmer erläuterte in ihrem Vortrag, warum die bestehende politische Union Deutschland mehr schade, als nütze. Sie bemängelte ausreichende Mitentscheidungsrechte des EU-Parlaments und verwies auf die Rolle Deutschlands als größten Nettozahler unter den Mitgliedsländern. Die Debatte um eine angeblich von Menschen verursachte Erderwärmung bewertete sie als reine Panikmache und sprach von "Klimahysterie", die den Einfluss der Menschen auf den natürlichen Klimawandel  überbewerte. Auf Grund der gewaltigen Haftungsrisiken, die Deutschland in der real existierenden Transferunion schon eingegangen ist sprach sie vom "Ausstieg aus der Eurorettung."

 

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