Volksfeste sind Heimat

ASCHAFFENBURG, 06.09.2026.

Ob das Aschaffenburger Volksfest, die Festwoche in Lohr, die Laurenzi-Messe in Marktheidenfeld, das Aschaffenburger Stadtfest, die Michelsmess´ in Miltenberg oder jetzt die Gickelskerb im Strietwald. Oder all die anderen kleineren Vereinsfeste im Umkreis.

 

Wir haben sie alle besucht, wir waren dabei, wir haben mitgefeiert.

Nicht am Ehrentisch unter den „Großkopferten“, sondern mittendrin, mitten im Volk. Wir haben mitgetrunken, mitgesungen, mitgelacht bei zünftiger Blasmusik, stimmungsvollen Gaudiklängen. Und dem Volk „aufs Maul geschaut“.

 

Volksfeste sind Heimat. Sie bringen die Menschen zusammen. Alt und jung. Man trifft sich, man spricht miteinander, man tauscht sich aus, man trinkt, isst, singt, tanzt und feiert miteinander.

 

Volksfeste gehen immer noch. Weil die Leute Lust am Miteinander haben, sich in Tracht auf ihre Wurzeln besinnen, weil sie Identität stiften und weil man dazu gehört. Und weil man all die Freunde und Bekannte wieder trifft, die man immer wieder und manchmal auch nur dort sieht. So soll es sein.

 

Ein Prosit, zum Wohl. Auf unsere Heimat, auf die Leute und das Land …

 

Klaus-Uwe Junker

Vorsitzender Kreisverband Aschaffenburg

Einladung der AfD nach Schottland

ASCHAFFENBURG, 18.07.2026.

Bei der Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Aschaffenburg und Perth (Schottland) am 18. Juli 2026 auf dem Theaterplatz war auch eine Delegation der AfD Aschaffenburg vertreten.

 

Zu den Feierlichkeiten reiste eine offizielle Delegation aus Perth unter der Leitung des Provosts (Bürgermeister) Xander McDade an. Im Rahmen des Festakts verlieh Oberbürgermeister Markus Schlemmer Herrn Xander McDade stellvertretend für die Bürgerschaft von Perth die Bürgermedaille der Stadt Aschaffenburg.

 

Nach der Verleihung der Bürgermedaille wurde im persönlichen Gespräch mit den Gästen aus Perth die Delegation der AfD Aschaffenburg zu einem Besuch in Perth eingeladen.

 

Das zeigt, dass die AfD im Ausland offen, interessiert und vorbehaltlos als demokratische Kraft angenommen wird. Die vom Provost ausgesprochene Einladung nach Schottland werden wir gerne annehmen und die Gelegenheit zu einem Gegenbesuch nutzen.

 

Norbert Reisel

Sprecher Stadtratsfraktion

Wichtige Aufgaben über Jarhzehnte ignoriert

ASCHAFFENBURG, 01.07.2026. In der Geschichte der Stadtpolitik gratulierte man sich ständig für die hervorragende Haushaltslage, freute sich über die hohen Rücklagen, die gebildet werden konnten. In den Haushaltsreden klopften sich die Fraktionssprecher dafür gerne stets gegenseitig auf die Schultern.

 

Verdrängen und Verschieben
In den vergangenen 6 Jahren, in denen jetzt auch unsere Fraktion dem Stadtrat angehört, veränderte sich der Ton. Die Wortwahl aus dem Stadtplanungsamt und dem Tiefbauamt wurde immer öfter drastischer. „Dringender Handlungsbedarf“, „Wir verlieren sonst die Nutzungsgenehmigung“, „Einsturzgefahr“, „Wir können jetzt wirklich nicht mehr länger warten“, sind nur einige Beispiele von Aussagen, die belegen: DRNGENDER HANDLUNGSBEDARF !. Wichtige Sanierungsaufgaben wurden von den Stadträten immer wieder verschoben. Mit Floskeln wie „Wir haben da noch Beratungsbedarf“. Eine der häufigsten Wortmeldungen, die wir uns in den letzten Jahren anhören mussten: „Bitte legen Sie uns das in einem Jahr nochmal überarbeitet vor“.

 

Investitionsstau
Doch jetzt kommen die dicken Brocken, die großen, nicht mehr aufschiebbaren Projekte, zu einer absoluten Unzeit, mit hohen Material- und Baukosten. Die Instandhaltung unserer Infrastruktur wurde über Jahrzehnte vernachlässigt. In der letzten Sitzung des Planungs- und Verkehrssenates war unsere Kläranlage das Hauptthema. 140 Millionen Euro notwendiger Investitionen stehen in den nächsten Jahren an. Viele Bauteile sind an die 50 Jahre alt, und die Faultürme haben schon Risse im Spannbeton. Die Trafostation muss dringend erneuert werden. Berichte, die wir in den letzten Jahren schon von einigen Brückenbauwerken, Kanalbereichen, Gebäuden, etc. in ähnlicher Weise hören mussten.

 

Zeit zu handeln
Höchste Zeit, um strukturiert vorzugehen! Wir haben daher in der Sitzung darum gebeten, umgehend wieder den Arbeitskreis „Großbauprojekte“ zu aktivieren. Die Teilnehmer müssen dieses Mal offen und transparent mit allen wesentlichen Informationen über den Zustand wichtiger Infrastrukturen versorgt werden, um die notwendigen Entscheidungen in die Wege leiten zu können. Wir können es uns auf Dauer nicht mehr leisten Millionen in Projekte, wie das Schlossufer, den Aufzug, Brunnen im öffentlichen Raum, usw. zu investieren, während nebenan die Brücke wegen Einsturzgefahr gesperrt werden muss.

 

Lothar Franke, Stadtrat

für die Stadtratsfraktion

Weitere Statements, Mitteilungen und Berichte finden Sie unter Presse auf dieser Seite.

Druckversion | Sitemap
© AfD Kreisverband Aschaffenburg