Vorschlag zur Güte

ASCHAFFENBURG, 15.09.2026. Manchen ist Aschaffenburg bereits zu bunt, anderen wiederum nicht bunt genug. Nachdem die Stadt durch den Stadtrat dem Antrag des Jugendparlaments zugestimmt hat und einen Platz für die Regenbogenflaggenbemalung beidseitig auf der Willigisbrücke ausgewiesen hat, wurde die Flagge schon eine Woche nach ihrer Fertigstellung von Aktivisten oder mutmaßlichen Patrioten mit der Deutschlandflagge übermalt. Die Presse berichtete.

 

Wir sind der Meinung, dass man Flaggen generell nicht als Fußabtreter auf Straßen oder Gehwege malen sollte, schon gar keine hoheitlichen Staatsflaggen. Aber der Stadtrat hat so entschieden, das gilt es zu respektieren.

 

Um dem Konflikt zwischen Regenbogenflaggen- und Deutschlandflaggenanhängern zu entschärfen, diskutieren wir gerade einen Vorschlag zur Güte:

 

Was halten Sie davon, wenn auf dem Gehweg der linken Brückenseite die Regenbogenflagge wieder hergestellt wird, dafür auf der rechten Brückenseite die Deutschlandflagge bleibt? Einträchtig nebeneinander? Oder gegenüber.


Das würde Geld sparen, da nur eine Flagge erneuert werden müsste. Und das wäre doch ein gutes Zeichen für ein friedliches Miteinander.

 

Und wie Sven Simon, der Pressesprecher der Bündnisses Aschaffenburg ist bunt, im Main-Echo zitiert wurde: „Ein Wir-Gefühl zu schaffen, ist die wertvollste Aufgabe unserer Deutschlandfahne…“. Ein gebildeter Mann. Vielleicht kann die Willigisbrücke damit dann nicht nur den Main queren, sondern auch eine Brücke zum „Wir“ zwischen den verschiedenen Flaggenbefürwortern schaffen?

 

Was meinen Sie? Schreiben Sie uns an kv.aschaffenburg@afdbayern.de

Neuer AfD-Ortsverband in Kahl am Main

KAHL AM MAIN, 13.09.2026. Im April 2026 wurde der AfD-Ortsverband Kahl am Main im AfD-Kreisverband Aschaffenburg neu gegründet. Eine Überraschung in der Gemeinde, da noch an den Kommunalwahlen zur Gemeinderatswahl im März 2026 keine eigene Liste der AfD zustande gekommen war.

 

Der Mitgliederstamm in Kahl am Main war nun groß genug und es fanden sich auch ausreichend Verantwortliche für eine satzungsgemäße Vorstandschaft. So konnte auf einer Mitgliederversammlung der achte lokale Verband innerhalb des Kreisverbands Aschaffenburg und damit auch als jüngstes Mitglied in der Riege der politischen AfD-Vertretungen in den Kommunen am Bayerischen Untermain, der Ortsverband Kahl gegründet werden.

 

Heute steht der Ortsverband unter der Führung des amtierenden Vorsitzenden Siegfried Zellermayer. Er ist 54 Jahre alt, Dipl.-Ing. (FH) Elektrotechnik und hatte bei der Kommunalwahl 2026 schon auf Platz 22 der AfD-Liste für den Kreisrat in Aschaffenburg kandidiert.

Ihm zur Seite stehen der Kassenführer Robert Baatwyk mit seinem Stellvertreter Markus Schulz und die Beisitzerin Birgid Heinold.

 

Die Mitglieder haben schon als Gäste an einigen Gemeinderatssitzungen teilgenommen und werden sich mehr und mehr in die politische Kommunalarbeit der Gemeinde einbringen. Die allgemeine politische Lage in Deutschland macht eine starke Opposition erforderlich, die weiter wächst. Dafür ist auch das Wachsen in der Breite an der Basis ein wesentlicher Baustein um die Politik, das Programm und die maßgeblichen Personen bekannt zu machen und Vorurteile abzubauen.

 

Für Fragen und weitere Informationen zu Aktivitäten und Programm stehen die Mitglieder des Vorstands gerne unter ov.kahl.main@afdbayern.de zur Verfügung.

 

Siegfried Zellermayer

Amtierender Vorsitzender

AfD-Ortsverband Kahl am Main

Volksfeste sind Heimat

ASCHAFFENBURG, 06.09.2026.

Ob das Aschaffenburger Volksfest, die Festwoche in Lohr, die Laurenzi-Messe in Marktheidenfeld, das Aschaffenburger Stadtfest, die Michelsmess´ in Miltenberg oder jetzt die Gickelskerb im Strietwald. Oder all die anderen kleineren Vereinsfeste im Umkreis.

 

Wir haben sie alle besucht, wir waren dabei, wir haben mitgefeiert.

Nicht am Ehrentisch unter den „Großkopferten“, sondern mittendrin, mitten im Volk. Wir haben mitgetrunken, mitgesungen, mitgelacht bei zünftiger Blasmusik, stimmungsvollen Gaudiklängen. Und dem Volk „aufs Maul geschaut“.

 

Volksfeste sind Heimat. Sie bringen die Menschen zusammen. Alt und jung. Man trifft sich, man spricht miteinander, man tauscht sich aus, man trinkt, isst, singt, tanzt und feiert miteinander.

 

Volksfeste gehen immer noch. Weil die Leute Lust am Miteinander haben, sich in Tracht auf ihre Wurzeln besinnen, weil sie Identität stiften und weil man dazu gehört. Und weil man all die Freunde und Bekannte wieder trifft, die man immer wieder und manchmal auch nur dort sieht. So soll es sein.

 

Ein Prosit, zum Wohl. Auf unsere Heimat, auf die Leute und das Land …

 

Klaus-Uwe Junker

Vorsitzender Kreisverband Aschaffenburg

Weitere Statements, Mitteilungen und Berichte finden Sie unter Presse auf dieser Seite.

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