AfD spricht sich gegen Beflaggung mit Regenbogen aus

ASCHAFFENBURG 03.06.2026. Der OB der Stadt Aschaffenburg hat entschieden, dass an den städtischen Gebäuden und Plätzen keine Regenbogenflaggen zum Christopher Street-Day am 6. Juni gehisst werden. Das linke Main-Echo rotiert und schreibt dagegen an. Aber der OB Markus Schlemmer hat Recht. 

 

Der Sprecher der AfD-Kreistagsfraktion und Vorsitzende des AfD-Kreisverbandes Aschaffenburg (Stadt und Land) Klaus-Uwe Junker schreibt dazu an Landrat Dr. Alexander Legler und fordert ihn auf, diesem Beispiel der Stadt Aschaffenburg zu folgen und sich an die Beflaggungs-ordnung des Freistaates Bayern zu halten. Hier ein Auszug aus dem Schreiben vom 3.6.2026:

 

"Sehr geehrter Herr Landrat Dr. Legler, das in der Einladung zum Christopher-Street-Day zum Ausdruck gebrachte Anliegen der Organisatoren teilen wir als AfD-Fraktion nicht, da wir keine systematische Benachteiligung oder nicht vorhandene Gleichstellung in Politik, Wirtschaft, Rechtsprechung von sogenannten queeren Personen erkennen können. Unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und unser Grundgesetz sprechen dazu eine deutliche Sprache und unterscheiden nicht nach Geschlecht des Menschen.

 

Deswegen sprechen wir uns gegen die Beflaggung von öffentlichen und amtlichen Gebäuden und Plätzen mit der Regenbogenflagge aus und begrüßen die aktuell in den Medien diskutierte Entscheidung der Stadt Aschaffenburg.

 

Die deutsche Nationalfahne in der Farben Schwarz, Rot, Gold steht seit ihrer ersten Verwendung beim Hambacher Fest und bei der Nationalversammlung 1848 in der Paulskirche für nationale Einheit und bürgerliche Freiheit. Sie war somit das erste Symbol für den demokratischen Nationalstaat. Unsere Nationalfahne ist ein Hoheitssymbol, die Regenbogenflagge nicht.

 

Auf Fahnenmasten vor amtlichen Gebäuden haben Hoheitssymbole ihren Platz und keine Sympathiebekundungen. Besonders keine Sympathiebekundungen für Gruppen, die jeden Respekt vor unseren Nationalfarben vermissen lassen.

 

Wir fordern Sie auf, sich an die Beflaggungsordnung des Freistaates Bayern zu halten und bitten Sie das bei der Beflaggung vor dem Landratsamt und vor anderen amtlichen Gebäuden am Samstag zu berücksichtigen, wie es Ihr Amtskollege Markus Schlemmer in der Stadt Aschaffenburg konsequenterweise auch tut.

 

Viele Grüße

Klaus-Uwe Junker

Sprecher AfD-Fraktion im Kreistag Aschaffenburg

Familie Hench missachtet demokratische Grundsätze

MAINASCHAFF 21.05.2026. Verpächter und Immobilienbesitzer Hench der Gaststätte "zur Krone" in Mainaschaff untersagt seinem freien Mieter, den Pächtern der Gaststätte, die Vergabe der Wirtsräume an den AfD-Ortsverband für öffentliche Veranstaltungen und droht mit Kündigungsklage.

 

AfD wirkt an der politischen Willensbildung mit
Die AfD war schon mehrfach Gast in Mainaschaffer Gaststätten, um öffentliche Stammtische für Freunde, Interessierte und Mitglieder anzubieten. Eine Gelegenheit für die Bevölkerung sich über die Politik in Bund, Ländern und Kommunen der AfD zu informieren, sich auszutauschen und kennenzulernen. Damit kommt die AfD ihrem grundgesetzlich verbrieften Auftrag nach, „an der politischen Willensbildung der Bevölkerung mitzuwirken“, Artikel 21 GG. Wie es jede andere demokratisch anerkannte Partei in Deutschland auch tut. Bei diesen Veranstaltungen gab es nie Beschwerden von Wirten oder neutralen Gästen, die Abende verliefen im üblichen Rahmen in unserer Wirtshauskultur. Mit Respekt, Anstand und Höflichkeit.

 

Hench stellt sich gegen demokratische Gepflogenheiten
Mehrfach war die AfD auch schon in der Krone zu Gast, deren Pächter Wert darauf legt, dass er seine Gäste unabhängig von ihrer politischen und religiösen Weltanschauung, ihrer Nationalität, Sprache, Herkunft gerne bewirtet „solange sie ihre Zeche zahlen und sich anständig benehmen.“ Dies sieht der Verpächter, die Familie Hench, nun ganz anders. Nach der letzten Reservierung untersagte sie dem Wirt die Bewirtung der AfD und drohte sogar mit Aufkündigung des Pachtvertrages. Sie setzen damit aus politischen Gründen die wirtschaftliche Grundlage und die Existenz der Wirtsfamilie aufs Spiel. Und zerstören damit eine in Jahrhunderten gewachsene bayerische Wirtshauskultur am Untermain. Eine Vorgehensweise, die juristisch und demokratisch hinterfragt werden darf.

 

Skandal in Mainaschaff
Dies wertet die AfD in Mainaschaff als Skandal, der von demokratischen, freiheitlichen und offenen Gesellschaften nicht einfach hingenommen werden darf. Leider gibt es immer wieder Leute, die ihre eigenen politischen Ansichten absolut sehen und durch ihren Blick durch ihre ideologisch gefärbte Brille anderen ihr Recht auf eine eigene Meinung und freies politisches Denken absprechen. Das schützt keine Demokratie, das schafft sie ab! Auf die Frage, wie er es mit der Gaststätte zur Krone jetzt halte, antwortet Bernhard Sell, AfD-Ortsvorsitzender und Gemeinderat: „Gute Küche, gute Atmosphäre und freundliche Bedienung brauchen wir auch in Zukunft in einem lebendigen Ort, wo sich Menschen aller Schichten treffen können. Ich werde Achilles und die Wirtsfamilie gerade jetzt weiterhin gerne mit meinem Besuch unterstützen.“

Konsolidierung im Kreisverband Aschaffenburg

ASCHAFFENBURG, 22.04.2026. Am letzten Samstag hatte der Vorstand des Kreisverbandes Aschaffenburg zur ordentlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Der Vorsitzende Klaus-Uwe Junker konnte um die 60 Mitglieder und weitere Gäste willkommen heißen und in seinem Rechenschaftsbericht auf eine sehr erfolgreiche Periode seit der letzten Versammlung im Januar 2025 zurückblicken.

 

Wahlerfolg und neue Rollen

Der Vorstand blickt auch auf eine erfolgreiche Kommunalwahl zurück, bei der insgesamt 73 Mitglieder zur Kandidatur bereit waren und mit 23 Mandatsträgern 31 Mandate in 8 Gremien besetzt werden konnten. Dafür dankte der Vorstand allen Kandidaten und Mitgliedern, die mit den relativ geringen Mitteln des Kreisverbandes einen aufopferungsvollen Wahlkampf erbracht haben. "Die neu gewählten Mitglieder müssen mit ihren Fraktionen jetzt erst einmal ihre Rollen und ihre Plätze finden und einnehmen, um ihre Wirkmächtigkeit zu entfalten", so der Vorsitzende.

 

Enormer Aufwuchs

Im Berichtszeitraum konnten über 120 neue Mitglieder gewonnen werden. Ein über dem Landesschnitt erfolgreicher Aufbau des Gebietsverbandes, der auch einiges an den Strukturen und der Organisation innerhalb des Kreisverbandes erforderlich machen wird. "Durch die unmissverständliche Regierungspolitik gegen große Teile der Bevölkerung und die Interessen unseres Landes hat sich das Wahlverhalten in Deutschland und in unserem Bereich enorm geändert. Durch den Zuwachs an Mitgliedern bei uns und in den kommunalen Wahlergebnissen müssen wir Dinge intern und extern ändern, damit wir als ernsthafte und wählbare Alternative wahrgenommen werden und das Vertrauen und die Hoffnung, die in uns von vielen Bürgern entgegengebracht werden, auch rechtfertigen", so Klaus-Uwe Junker.

 

Zwei wahlfreie Jahre

So sieht der Vorstand im laufenden Jahr eine Konsolidierung entgegen, die durch voraussichtlich zwei wahlfreie Jahre in Bayern möglich ist. Es wird Änderungen bei den anstehenden Parteitagen auf Bundes- und Landesebene geben mit den turnusmäßig anstehenden Neuwahlen der Vorstände auf diesen Ebenen. Auch im Bezirksvorstand kann es mit anstehenden Nachwahlen im Gremium zu einer Neuausrichtung kommen.

 

Neubesetzungen

Im Kreisvorstand gab es nach zwei Rücktritten die Neubesetzungen beim Amt eines stellvertretenden Vorsitzenden durch Dominik Fäth, Aschaffenburg und beim Amt der Schriftführerin durch Anja Neumeier aus Alzenau. Neu gewählt wurden auch die Delegierten, die den Kreisverband beim Bundesparteitag im Juli in Erfurt vertreten: Klaus-Uwe Junker und Peter Herrmann.

 

Klaus-Uwe Junker
Vorsitzender AfD-Kreisverband Aschaffenburg

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