Einladung der AfD nach Schottland

ASCHAFFENBURG, 18.07.2026.

Bei der Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Aschaffenburg und Perth (Schottland) am 18. Juli 2026 auf dem Theaterplatz war auch eine Delegation der AfD Aschaffenburg vertreten.

 

Zu den Feierlichkeiten reiste eine offizielle Delegation aus Perth unter der Leitung des Provosts (Bürgermeister) Xander McDade an. Im Rahmen des Festakts verlieh Oberbürgermeister Markus Schlemmer Herrn Xander McDade stellvertretend für die Bürgerschaft von Perth die Bürgermedaille der Stadt Aschaffenburg.

 

Nach der Verleihung der Bürgermedaille wurde im persönlichen Gespräch mit den Gästen aus Perth die Delegation der AfD Aschaffenburg zu einem Besuch in Perth eingeladen.

 

Das zeigt, dass die AfD im Ausland offen, interessiert und vorbehaltlos als demokratische Kraft angenommen wird. Die vom Provost ausgesprochene Einladung nach Schottland werden wir gerne annehmen und die Gelegenheit zu einem Gegenbesuch nutzen.

 

Norbert Reisel

Sprecher Stadtratsfraktion

Entschuldigung und Richtigstellung

MAINSCHAFF, 03.07.2026. Am 21. Mai haben wir hier an dieser Stelle berichtet, dass Verpächter und Immobilienbesitzer Hench den Pächtern der Gaststätte „zur Krone“ in Mainaschaff untersagt hätte die Wirtsräume an den AfD-Ortsverband für öffentliche Veranstaltungen und Stammtische zu vergeben und mit einer Kündigungsklage gedroht hätte.

Diesen Artikel haben wir gelöscht, diese Meldung müssen wir nun berichtigen.

  1. Nach Darstellung der Rechtsanwälte der Familie Hench bestehe nämlich gar kein Rechtsverhältnis zwischen dem Pächter der Gaststätte und der Familie Hench, da diese die gesamten Räumlichkeiten an die Betreiber des Marionettentheaters „Puppenschiff“ verpachtet hätte und die wiederum ein Untermietverhältnis mit dem Pächter der Gaststätte betrieben. Somit gäbe es keine – und hätte auch nie bestanden – unmittelbare Weisungs- und Verbotsbefugnis der Familie an den Pächter.
     
  2. Unsere Behauptung, dass die Familie Hench der Gaststätte „zur Krone“ die Bewirtung der AfD untersagte, müssen wir auch korrigieren. Diese „impliziert eine rechtlich bindende, einseitige Weisung verbunden mit er Erwartung einer Befolgungspflicht“. Eine solche Untersagung hätte die Familie Hench zu keiner Zeit ausgesprochen. Sie hätte „ohne Rechtsanspruch und ohne Verbindlichkeit lediglich den Wunsch geäußert, im Sinne des Hausfriedens künftig von einer Bewirtung von AfD-Veranstaltungen abzusehen“. Also nur eine „unverbindliche Bitte“.

Wir nehmen hiermit öffentlich die von uns getätigten missverständlichen Äußerungen zurück und entschuldigen uns bei den Eigentümern des Gebäudes, der Familie Hench, in dem die Gaststätte „zur Krone“ untervermietet ist, für die Ihnen aus unserer Berichterstattung möglicherweise entstandenen Unannehmlichkeiten. Tut uns leid, da hatten wir wohl nicht die richtigen Informationen oder haben uns aufs „Hörensagen“ verlassen.

 

Immerhin hat die Familie Hench eingeräumt, dass es ein gemeinsames Gespräch unter Beteiligung der Familie Hench, dem Betreiber des Marionettenthaters und dem Gaststättenbetreiber gab. Der Wirt der Krone, der Gaststättenbetreiber muss da wohl etwas falsch verstanden oder interpretiert haben. Sie kennen das ja: das Sender- und Empfängermodell. Das kann ja mal vorkommen.

 

Um einem gerichtlichen Verfahren zu entgehen, wurden wir höflich von den Rechtsanwälten der Familie Hench gebeten, die Erstattung der Kosten ihres anwaltlichen Abmahnschreibens zu übernehmen. Ein niedriger vierstelliger Betrag. Das übernehmen wir gerne, da die Gerichte in Deutschland ja sowieso überlastet sind.

 

Für den Vorstand des AfD-Kreisverbandes Aschaffenburg
Klaus-Uwe Junker, Vorsitzender

 

Falls Sie unseren Kreisverband bei der Erfüllung der ihm auferlegten Pflichten unterstützen möchten, freuen wir uns auch über Kleinbeträge als Spende. Informationen zu Ihrer Spende an uns finden Sie unter Spenden 

 

Wichtige Aufgaben über Jarhzehnte ignoriert

ASCHAFFENBURG, 01.07.2026. In der Geschichte der Stadtpolitik gratulierte man sich ständig für die hervorragende Haushaltslage, freute sich über die hohen Rücklagen, die gebildet werden konnten. In den Haushaltsreden klopften sich die Fraktionssprecher dafür gerne stets gegenseitig auf die Schultern.

 

Verdrängen und Verschieben
In den vergangenen 6 Jahren, in denen jetzt auch unsere Fraktion dem Stadtrat angehört, veränderte sich der Ton. Die Wortwahl aus dem Stadtplanungsamt und dem Tiefbauamt wurde immer öfter drastischer. „Dringender Handlungsbedarf“, „Wir verlieren sonst die Nutzungsgenehmigung“, „Einsturzgefahr“, „Wir können jetzt wirklich nicht mehr länger warten“, sind nur einige Beispiele von Aussagen, die belegen: DRNGENDER HANDLUNGSBEDARF !. Wichtige Sanierungsaufgaben wurden von den Stadträten immer wieder verschoben. Mit Floskeln wie „Wir haben da noch Beratungsbedarf“. Eine der häufigsten Wortmeldungen, die wir uns in den letzten Jahren anhören mussten: „Bitte legen Sie uns das in einem Jahr nochmal überarbeitet vor“.

 

Investitionsstau
Doch jetzt kommen die dicken Brocken, die großen, nicht mehr aufschiebbaren Projekte, zu einer absoluten Unzeit, mit hohen Material- und Baukosten. Die Instandhaltung unserer Infrastruktur wurde über Jahrzehnte vernachlässigt. In der letzten Sitzung des Planungs- und Verkehrssenates war unsere Kläranlage das Hauptthema. 140 Millionen Euro notwendiger Investitionen stehen in den nächsten Jahren an. Viele Bauteile sind an die 50 Jahre alt, und die Faultürme haben schon Risse im Spannbeton. Die Trafostation muss dringend erneuert werden. Berichte, die wir in den letzten Jahren schon von einigen Brückenbauwerken, Kanalbereichen, Gebäuden, etc. in ähnlicher Weise hören mussten.

 

Zeit zu handeln
Höchste Zeit, um strukturiert vorzugehen! Wir haben daher in der Sitzung darum gebeten, umgehend wieder den Arbeitskreis „Großbauprojekte“ zu aktivieren. Die Teilnehmer müssen dieses Mal offen und transparent mit allen wesentlichen Informationen über den Zustand wichtiger Infrastrukturen versorgt werden, um die notwendigen Entscheidungen in die Wege leiten zu können. Wir können es uns auf Dauer nicht mehr leisten Millionen in Projekte, wie das Schlossufer, den Aufzug, Brunnen im öffentlichen Raum, usw. zu investieren, während nebenan die Brücke wegen Einsturzgefahr gesperrt werden muss.

 

Lothar Franke, Stadtrat

für die Stadtratsfraktion

Weitere Statements, Mitteilungen und Berichte finden Sie unter Presse auf dieser Seite.

Druckversion | Sitemap
© AfD Kreisverband Aschaffenburg