ASCHAFFENBURG, 28.09.2026.
Seit einem halben Jahr ist die AfD mit sechs Mandaten im Aschaffenburger Stadtrat vertreten – ein deutlicher Zuwachs, der die politische Landschaft der Stadt spürbar verändert hat.
Die Fraktion hat sich als klare und konstruktive Oppositionskraft etabliert, die Missstände offen anspricht, Transparenz einfordert und zentrale Zukunftsthemen der Stadt auf die Tagesordnung
setzt.
Besonders im Bereich der Infrastruktur zeigt sich die Wirkung der AfD deutlich: Der jahrzehntelang verschleppte Investitionsstau, etwa bei der Kläranlage mit einem Investitionsbedarf von rund 140
Millionen Euro, wurde von der Fraktion wiederholt thematisiert und in den Fokus der öffentlichen Diskussion gerückt. Auch die geplante Schließung der Naturkita „Wunderwiese“ nach nur zwei Jahren
Betrieb hat die AfD zum Anlass genommen, eine umfassende Aufarbeitung von Planung, Kosten und Betrieb zu verlangen.
Neben der inhaltlichen Arbeit setzt die AfD auf Bürgernähe. Die Fraktion ist auf Volksfesten, Stadtfesten und zahlreichen Veranstaltungen präsent, sucht den direkten Austausch und stärkt ihre
lokale Verankerung. Diese Präsenz zeigt Wirkung: Die AfD wird zunehmend als feste Größe im politischen Leben der Stadt wahrgenommen.
Obwohl die AfD keine Mehrheiten bilden kann, ist ihre Rolle klar: Sie setzt Themen, fordert Antworten ein und sorgt dafür, dass Entscheidungen der Verwaltung und der etablierten Fraktionen
kritisch hinterfragt werden. Nach sechs Monaten lässt sich festhalten:
Die AfD ist gekommen, um zu bleiben – als Stimme für Transparenz, Vernunft und eine verantwortungsvolle kommunale Politik.
Lothar Franke, Stadtrat